Chelsea Clinton & Resilienz
In meiner Promotionsstudie beschäftige ich mich mit der Frage, wie besonders begabte Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene gefördert werden (können), die in der stationären Erziehungshilfe leben. Da auch diese Menschen häufig eine sehr bewegte, von Abbrüchen und Rückschlägen geprägte Vergangenheit mitbringen, gilt meine besondere Aufmerksamkeit dem Resilienz-Ansatz. 
Begabte Minoritäten
Mein Promotionsvorhaben widmet sich der Frage, wie hochbegabte Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in den Einrichtungen der stationären Erziehungshilfe (“in Heimen”) adäquat gefördert werden können. Viele interessante Anregungen habe ich den Texten entnommen, die Margrit Stamm zur schwierigen Situation von Randgruppen und Minderheiten geschrieben hat, denen häufig pauschal die Fähigkeit abgesprochen wird, überdurchschnittliche Fähigkeiten zu besitzen oder entwickeln zu können. Daher möchte ich dieser Stelle eines ihrer Bücher empfehlen. 
Große Nichtentdecker I: Tante Mimi
Nicht selten haben Hochbegabte es ganz bestimmten Personen zu verdanken, dass ihre Begabungen entdeckt und gefördert wurden. Wenn der Hochbegabte eine Person des öffentlichen Lebens ist, rücken dessen Förderer häufig ebenfalls in das Blickfeld der Öffentlichkeit. Insbesondere erfolgreiche Fußballer erzählen häufig von ihren Entdeckern – oder es melden sich gleich mehrere Personen zu Wort, die das besondere Talent zuerst entdeckt haben wollen.
In diesem Blog möchte ich aber auch von Beispielen berichten, wo Talente nicht (sofort) entdeckt wurden. 
Eine zweite Antwort auf Thilo Sarrazin
Die Integration stellt auch die Hochbegabtenförderung vor große Herausforderungen, denn die Förderung besonderer Begabungen beginnt nicht nach, sondern mit der Identifikation der hochbegabten Mädchen und Jungen. Wie weitreichend die Auswirkungen auf die individuelle Fähigkeitsentwicklung und das Selbstkonzept der Betroffenen sein können, 
