FAZ-Artikel zur Akzeleration
Im FAZ.net habe ich einen Artikel zum Thema Überspringen entdeckt, auf den ich hier gerne hinweisen möchte, denn positive Beispiele zu dieser Form der Begabungsförderung finden sich – meinem persönlichen Empfinden nach – immer noch viel zu selten in der überregionalen Presse: FAZ.net – Hochbegabt: Durch Überspringen ins seelische Gleichgewicht.
Hörtipp: Hochbegabung als Herausforderung
Das Domradio hat sich im Rahmen einer 45min-Sendung mit dem Thema Hochbegabung als Herausforderung beschäftigt. Die Sendung kann in voller Länge im Internet angehört werden.
Hochbegabte Migranten
Da ich mich in meiner Dissertation mit der Fragestellung beschäftige, wie hochbegabte Kinder und Jugendliche in der Stationären Erziehungshilfe gefördert werden, beobachte ich die Forschung zum Thema Hochbegabte Minderheiten mit einem ganz besonderen Interesse. Welche Auswirkung hat es auf Menschen, wenn ihnen keine überdurchschnittliche Leistungsfähigkeit zugetraut wird und die Positivbeispiele, an denen sie sich (und ihre Eltern, LehrerInnen und ErzieherInnen) orientieren können, selten sind.
Wer sich ebenfalls mit diesem Thema eingehender beschäftigen möchte, empfehle ich folgende Links:
Buchtipp: Begabte Minoritäten (Margrit Stamm)
Dr. phil. Dursun Tan: Migration als Chance (Eröffnungsreferat, PDF)
Hochbegabte Migranten: häufig unerkannt (PDF)
Treibhäuser der Zukunft
Reinhard Kahl ist mir erstmals auf dem Bildungskongress 2009 des ICBF Münster begegnet. Mit seinen Beiträgen in der Reihe Archiv der Zukunft zeigt er auf beeindruckende Art und Weise die Best Practice-Beispiele von Schulen und Kindertageseinrichtungen. Kurz gesagt: Er beweist, dass Schule auch heute schon genau so arbeiten kann, wie es immer von ihr verlangt wird.
Als Pädagoge bin ich beim Betrachten seiner Videos hin- und hergerissen zwischen der Freude darüber, was mit Einsatz aller Beteiligten möglich ist, und der Enttäuschung, wie wenig davon in der Breite zu erkennen ist. 
Der www.Stipendienlotse.de
Anfang Juli 2010 gab es eine große Diskussion zum neuen Stipendienprogramm der Bundesregierung, die vielerorts sicherlich auch noch weitergeführt wird. Auch aus Sicht der Begabungsforschung gäbe es einiges dazu anzumerken, da Politiker häufig allzu leichtfertig Leistungsfähigkeit mit Hochbegabung gleichsetzen. Aber darum soll es an dieser Stelle nicht gehen. 